Brustkrebs / Mammakarzinom

Brustkrebs steht für eine bösartige Erkrankung der Brustdrüse (lat. mamma). Der Tumor entsteht, wenn Zellen der Brustdrüse entarten und sich unkontrolliert vermehren. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Ungefähr ein Drittel aller Krebspatientinnen erkrankt an einem Brustkrebs. In Österreich erkranken jährlich ca. 5’000 Frauen und wenige Dutzend Männer an einem Mammakarzinom. Auch wenn das Brustkrebsrisiko nach dem 50. Lebensjahr deutlich steigt, erkranken auch jüngere Frauen daran.

Ursache

Die Ursache von Brustkrebs ist bis heute unbekannt. Aus diesem Grund kann Brustkrebs auch nicht verhindert werden. Einige – allerdings wissenschaftlich nicht bewiesene – Faktoren und Lebensumstände können das Erkrankungsrisiko jedoch erhöhen. Zu möglichen nicht beeinflussbaren Risikofaktoren zählen unter anderem das Alter (50+), die familiäre Vorgeschichte (Vererbbarkeit) sowie z.B. eine Strahlentherapie des Oberkörpers in jungen Jahren.

Behandlungsmöglichkeiten

Insgesamt gibt es bei Brustkrebs drei verschiedene Therapieoptionen, welche häufig in Kombination, jedoch immer nacheinander durchgeführt werden. Eine gleichzeitige Durchführung könnte zu starken Nebenwirkungen führen. Da es den typischen Krankheitsverlauf bei Brustkrebs nicht gibt und auch jede Patientin/jeder Patient einzigartig ist, wird das Therapieschema individuell besprochen und angewendet.

Die häufigsten Therapieverfahren bei Brustkrebs sind die folgenden drei:

  1. Die Operation
  2. Die Strahlentherapie
  3. Medikamentöse Tumortherapien (Chemotherapie, antihormonelle Therapie, zielgerichtete Therapie)

Weiterführende Informationen:

www.minimed.at