Myelodysplastische Syndrome (MDS)

Behandlungsmöglichkeiten

Die Therapieoptionen bei Myelodysplastischen Syndromen richten sich generell nach dem Typ der Erkrankung, dem Alter und Gesundheitszustand des/der PatientIn. Die Therapie wird immer individuell mit dem/der PatientIn abgestimmt, mit dem Ziel, die Lebensqualität zu verbessern und die Symptome zu lindern. Die Möglichkeit einer Heilung durch eine intensive Chemotherapie oder einer Blutstammzelltransplantation ist möglich. Neue Therapiemöglichkeiten werden laufend evaluiert und lassen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

Ursache

Die Ursache von Myelodysplastischen Syndromen sind genetische Veränderungen (Mutationen) der blutbildenden Zellen im Knochenmark, die im Laufe des Lebens zufällig erworben werden. Genetische Veranlagungen oder spezifische Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel ionisierende Strahlung und bestimmte chemische Substanzen, können diesen Prozess beeinträchtigen. Bei einem kleinen Teil der MDS-PatientInnen kann die Erkrankung auch auf eine vorhergehende Krebsbehandlung mit Chemo- oder Strahlentherapie zurückgeführt werden.

Symptome

Die Symptome machen sich meist durch starke Müdigkeit und erschwerte Atemtätigkeit bemerkbar, sind jedoch nicht eindeutig den Myelodysplastischen Syndromen zuordenbar. Sie können auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten. Die Diagnose MDS kann daher nur von einem auf hämatologische Erkrankungen spezialisierten Arzt gestellt werden.